Digitalisierung im Dollerner Sport-Club

In den letzten Jahren haben wir bei uns in Dollern einige kleine Projekte zum Thema Digitalisierung bei uns im Verein voran gebracht. Gestartet sind wir im Jahr 2016 mit der Überarbeitung unserer Website, die seitdem auf allen Endgeräten – egal ob Laptop oder Smartphone – optimal angepasst angezeigt wird. Laufen tut die Seite mit dem kostenlosen Service von Wordpress, der es ermöglicht die Inhalte mit verschiedenen Nutzern zu bearbeiten und beispielsweise Beiträge aus den verschiedenen Sparten online zu stellen. Beiträge und News, die wir auf der Seite veröffentlichen, können parallel auch auf unseren Social-Media-Kanälen bei Facebook und Instagram verbreitet werden, sodass die Reichweite auch gleichzeitig dort noch einmal erhöht wird.

Ebenfalls haben wir in der Vergangenheit Sammelbestellungen über Whatsapp und den Trainingsbetrieb gesammelt, in Zukunft kann dies über ein Formular auf einer dazugehörigen Seite auf der Homepage ergänzt werden. Die eingetragene Bestellung des Mitglieds läuft dann per Mail bei der Person auf, die die Bestellung durchführt.

Seit neustem läuft auch eine Cloud im Hintergrund auf dem Webspace. Ebenfalls kostenlos vom Anbieter NextCloud ermöglicht uns diese digitale Lösung, dass wir beispielsweise dezentral wichtige Materialien oder Daten, die für die Vorstandsmitglieder oder Spatzenmitglieder relevant sind, dort ablegen und somit jederzeit barrierefrei abrufbar machen.

Im Trainingsbereich setzen viele Übungsleiter – vor allem bei den Mannschaftssportarten im Fussball und Handball – auf digitale Unterstützung zur Mannschaftsorganisation. Dies sind vor allem Apps wie Spielerplus und Spond, die es zulassen, einfach für ein Training oder Punktspiel zu- oder abzusagen. In Zukunft sind im Verein ebenfalls Ideen vorstellbar, die eine Mitglieder- oder Finanzverwaltung dezentral über eine Cloud möglich machen würden.

Für Fragen zu den einzelnen Projekten steht Christoph Wichern vom Dollerner SC gerne zur Verfügung.

 

Erfolgreiche Faustball-Nachwuchsarbeit in Wangersen

Wir haben mit dem Faustballwart des MTV Wangersen, Bernd Schnackenberg, über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in seinem Verein gesprochen:

Wie viele Mitglieder hat die Faustball-Hochburg MTV Wangersen aktuell? Und wie sieht es mit dem Faustball-Nachwuchs aus?
Wir haben ca. 420 Mitglieder. Neben Faustball bieten wir noch aktive Gruppen beim Fußball, Tischtennis und Turnen an. In der Faustballabteilung spielen momentan ca. 90 Kinder und Jugendliche in 20 Jugendmannschaften. Diese werden von 17 Trainer*innen betreut.

Auf eurer Homepage wird getitelt: „Wangersen im Jugendfaustball der erfolgreichste Verein in Deutschland“. Eine Jugend-Weltmeisterin habt ihr ebenfalls in euren Reihen. Wie schafft ihr es, über einen so langen Zeitraum so erfolgreich zu sein?
Wir setzen hauptsächlich auf gut ausgebildete Trainer*innen. Das ist oft ein langer Weg, denn niemand ist automatisch ein guter Trainer*in. Neuerdings arbeiten bei uns in den einzelnen Trainingsgruppen erfahrene und junge Trainer*innen zusammen. Wenn die Entwicklung so positiv weitergeht, könnte das vielleicht mal ein Erfolgsrezept werden.

Wie schafft ihr es, neuen Nachwuchs für euren Verein zu gewinnen? Was sind dabei eure Erfolgsfaktoren?
Wir machen Werbung in den Kindergärten und in der Grundschule Ahlerstedt. Außerdem sind wir durch unsere Erfolge in der Gemeinde Ahlerstedt und darüber hinaus bei vielen bekannt. Zu uns kommen also auch „freiwillig“ Kinder und Jugendliche. Aber das immer wieder ständige Bemühen besonders um die Anfänger*innen (U8) ist sehr wichtig.

Was können andere Vereine in puncto Nachwuchsarbeit von euch lernen?
Das kann ich nicht beurteilen. Jeder Verein ist anders aufgestellt und es gibt sehr viele Vereine, die ähnlich gut und erfolgreich sind wie wir. Sehr viel hängt natürlich, jedenfalls bei einem Verein wie dem MTV Wangersen, von möglichst vielen engagierten ehrenamtlichen Personen ab. (Weitere Informationen zur Engagementförderung im Verein und zum Beratungsangebot des KSB Stade.)

Gelingt es euch, Nachwuchssportler auch für die freiwillige Mitarbeit im Verein zu gewinnen? Wenn ja, wie?
Das gelingt teilweise, z.B. bei der Trainingsarbeit. Ein kleiner Anreiz, besonders für die, die noch in der Schule oder in der Ausbildung sind, ist hier möglicherweise auch die Aufwandsentschädigung.

Gerne steht Bernd Schnackenberg bei Fragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

Eigene Best Practices einreichen

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Vereine an unserer Best Practice Sammlung beteiligen und allen Interessierten und Inspiration Suchenden an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Auf folgender Seite haben Sie die Möglichkeit, eigene Beispiele einzusenden: Best Practices Vereinsarbeit